Die API- und ACEA-Spezifikationen von Ölen verstehen

Die Kürzel auf den Gebinden verwirren. Dieser Leitfaden erklärt die API- und ACEA-Klassifizierungen, damit die Ölwahl eindeutig wird.

i-GlooOil Team2 min read
Die API- und ACEA-Spezifikationen von Ölen verstehen

Wer ein Motorenöl kauft, landet in einem Labyrinth von Kürzeln: API SN Plus, ACEA C3, MB 229.51, VW 504.00. Sie zu verstehen ist unerlässlich, um das richtige Produkt zu wählen und die Garantie nicht zu verlieren.

Die API-Klassifizierungen (American Petroleum Institute): API verwendet einen Code aus zwei Buchstaben. Der erste steht für den Motortyp: S für Otto (Fremdzündung) und C für Diesel (Selbstzündung). Der zweite steht für das Leistungsniveau: Je weiter der Buchstabe im Alphabet steht, desto neuer und weiterentwickelt ist die Spezifikation.

Aktuelle Ottoklassifizierungen: SP (die jüngste), SN Plus, SN Aktuelle Dieselklassifizierungen: CK-4, CJ-4, CI-4

ACEA (Verband der europäischen Hersteller): ACEA verwendet ein System aus Buchstabe und Zahl: - Kategorien A/B: für Otto und leichte Diesel (A3/B4 ist die verbreitetste) - Kategorien C: für Öle, die mit Abgasnachbehandlungssystemen verträglich sind (C1, C2, C3, C4, C5, C6) - Kategorien E: für schwere Dieselmotoren (E4, E6, E7, E9)

Die C-Kategorien sind bei modernen Fahrzeugen mit Partikelfilter und Dreiwegekatalysator besonders wichtig. Die falsche Kategorie beschädigt diese Bauteile, und die sind teuer.

Die Herstellerfreigaben: Viele Marken haben eigene Spezifikationen, strenger als API und ACEA. Zum Beispiel BMW LL-04, Mercedes MB 229.52, VW 504.00/507.00. Sie verlangen oft Prüfungen und direkte Freigaben des Herstellers.

Auf den Etiketten von i-GlooOil sind alle einschlägigen Spezifikationen klar angegeben, und unser technischer Service hilft Ihnen, das passende Öl zu Ihrem Fahrzeug zu finden.